Zentrum Lina Bögli
Ein Museum getreu nach Lina's Motto: «Immer vorwärts»
Herzstück des Zentrums Lina Bögli im Dachstock Kornhaus in Herzogenbuchsee ist die Dauerausstellung zum Leben von Lina Bögli. Lina Böglis Reisen werden in einem ViewmasterKarussell interaktiv präsentiert. Ihr berührender Kosmos in acht grossen Reisekoffern wird laufendmit Original-Stücken wie Briefe und Tagebücher aus ihrem Nachlass erweitert, die Lebensbühne der Lina Bögli mit aktuellen Sonderausstellungen, Lesungen und Debatten bespielt. Im Fokus: Die Frauen.
Lina Bögi wurde 1858 im Weiler Boden/Oschwand als Tochter eines Kleinbauern geboren. Im Schulhaus Oschwand nannte sie der Lehrer «z Bode-Lina». Lina wurde mit 12 Jahren als Kindermädchen in den Jura verdingt, diente später als junge Erwachsene bei Familien in Neapel und in Polen. 1888 wurde Linas grosser Traum wahr: Sie erwarb in Neuenburg das Lehrerdiplom. 1892 brach sie von Polen aus mutterseelenallein zu einer zehnjährigen Weltreise auf. Sie lebte in Australien, Neuseeland, Samoa, Hawaii und in Amerika. Ihre Aufenthalte in der Fremde finanzierte sie sich als Gouvernante und Privatlehrerin.
Vom «Bode-Lina» zur Bestsellerautorin
Nach ihrer Rückkehr 1902 veröffentlichte Lina Bögli ihre Reisebeschreibungen unter dem Titel «Forwards/Vorwärts» als Buch, das nach einer ersten englischen Version, auf Deutsch und in sieben weiteren Sprachen übersetzt wurde. Das Buch machte sie weltberühmt. Eine zweite Reise führte sie 1910 von Friedrichshafen am Bodensee, wo sie als Lehrerin gearbeitet hat, nach Japan und China. Auch darüber schrieb sie ein Buch: «Immer vorwärts». Nach 1914, Ihrer Rückkehr in die Heimat, lebte die erste Reiseschriftstellerin der Schweiz bis zu ihrem Tod 1941 im «Kreuz» Herzogenbuchsee, gab Sprachunterricht, schrieb privateTagebücher und hielt schweizweit Dia-Vorträge über ihre Reisen. Ihr Grabstein steht heute noch auf dem Friedhof von Oschwand. Der Friedhof liegt direkt am Amiet-Hesse-Weg.
Mehr als ein Museum
Getreu Lina Böglis Lebensmotto «Immer vorwärts» will das Zentrum Lina Bögli mehr eine Bühne als (nur) ein Museum sein. Es organisiert sporadisch Sonderausstellungen, Diskussionsrunden, Vorträge und Lesungen. Im Fokus: Starke Frauen von gestern bis heute. Das Zentrum Lina Bögli ist auch Initiantin und Mitherausgeberin der Neuausgabe von «Immer vorwärts». Böglis zweites Buch erscheint im September 2019 im Lenos Verlag - ergänzt mit der Biografie zu Lina Bögli von Elisa Strub aus dem Jahr 1949.
Besuche und Führungen sind auf Wunsch auch ausserhalb der Öffnungszeiten möglich.
Wegbeschreibung
Das Kornhaus (an der Wangenstrasse 1) ist zu Fuss in fünf Minuten ab Bahnhof Herzogenbuchsee zu erreichen.
Lina Bögi wurde 1858 im Weiler Boden/Oschwand als Tochter eines Kleinbauern geboren. Im Schulhaus Oschwand nannte sie der Lehrer «z Bode-Lina». Lina wurde mit 12 Jahren als Kindermädchen in den Jura verdingt, diente später als junge Erwachsene bei Familien in Neapel und in Polen. 1888 wurde Linas grosser Traum wahr: Sie erwarb in Neuenburg das Lehrerdiplom. 1892 brach sie von Polen aus mutterseelenallein zu einer zehnjährigen Weltreise auf. Sie lebte in Australien, Neuseeland, Samoa, Hawaii und in Amerika. Ihre Aufenthalte in der Fremde finanzierte sie sich als Gouvernante und Privatlehrerin.
Vom «Bode-Lina» zur Bestsellerautorin
Nach ihrer Rückkehr 1902 veröffentlichte Lina Bögli ihre Reisebeschreibungen unter dem Titel «Forwards/Vorwärts» als Buch, das nach einer ersten englischen Version, auf Deutsch und in sieben weiteren Sprachen übersetzt wurde. Das Buch machte sie weltberühmt. Eine zweite Reise führte sie 1910 von Friedrichshafen am Bodensee, wo sie als Lehrerin gearbeitet hat, nach Japan und China. Auch darüber schrieb sie ein Buch: «Immer vorwärts». Nach 1914, Ihrer Rückkehr in die Heimat, lebte die erste Reiseschriftstellerin der Schweiz bis zu ihrem Tod 1941 im «Kreuz» Herzogenbuchsee, gab Sprachunterricht, schrieb privateTagebücher und hielt schweizweit Dia-Vorträge über ihre Reisen. Ihr Grabstein steht heute noch auf dem Friedhof von Oschwand. Der Friedhof liegt direkt am Amiet-Hesse-Weg.
Mehr als ein Museum
Getreu Lina Böglis Lebensmotto «Immer vorwärts» will das Zentrum Lina Bögli mehr eine Bühne als (nur) ein Museum sein. Es organisiert sporadisch Sonderausstellungen, Diskussionsrunden, Vorträge und Lesungen. Im Fokus: Starke Frauen von gestern bis heute. Das Zentrum Lina Bögli ist auch Initiantin und Mitherausgeberin der Neuausgabe von «Immer vorwärts». Böglis zweites Buch erscheint im September 2019 im Lenos Verlag - ergänzt mit der Biografie zu Lina Bögli von Elisa Strub aus dem Jahr 1949.
Besuche und Führungen sind auf Wunsch auch ausserhalb der Öffnungszeiten möglich.
Wegbeschreibung
Das Kornhaus (an der Wangenstrasse 1) ist zu Fuss in fünf Minuten ab Bahnhof Herzogenbuchsee zu erreichen.